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Mo, 17. August 2026 | 18.00 Uhr
Alas-Quartett (Zürich)
PreisträgerInnen! Klangströme von Wien nach Sevilla

 

Line-up Marlies Schmid – Violine
Mattea Anderes – Violine
Carolin Eychmüller – Viola
Ariel Lima – Klavier

 

Programm Wolfgang Amadeus Mozart –
Klavierquartett Nr. 1. Joaquín Turina –
Klavierquartett a-Moll op. 67. Mel Bonis –
Klavierquartett Nr. 1 B-Dur

 

Pressetext Im Zeichen der Waage versteht sich «Waaghaus wagt» Festival der Künste als Raum der Ausgewogenheit: als Ort, an dem unterschiedliche ästhetische Perspektiven nebeneinander bestehen und im Dialog neue Resonanzräume entstehen.

 

Der Eröffnungsabend von Waaghaus wagt 2026 entfaltet sich als bewusst gesetzter Dialog zweier musikalischer Welten.

 

Zwei Konzerte – zwei Quartette, Klassik und Jazz, Zürich und Berlin – stehen sich gegenüber und treten in einen gemeinsamen Resonanzraum.

 

Um 18.00 Uhr eröffnet das Zürcher Quartett ALAS den Abend: vier junge MusikerInnen und PreisträgerInnen des Juon-Wettbewerbs, die sich mit großer Neugier dem Klavierquartett-Repertoire widmen. Die drei Streicherinnen bilden seit einiger Zeit das feste Streichtrio Calla und erweitern dieses nun gemeinsam mit dem Pianisten zu einem eigenständigen Quartettklang.

 

Das Programm Klangströme von Wien nach Sevilla steht im Zeichen von Panta Rhei – alles fließt – und spannt einen musikalischen Bogen zwischen Wien, Sevilla und Paris. Zugleich verweist es auf das Jubiläumsjahr von Manuel de Falla, dessen musikalisches Umfeld in der spanischen Musik des frühen 20. Jahrhunderts nachwirkt.

 

Mozarts Klavierquartett Nr. 1 zeigt klassische Klarheit und feine kammermusikalische Dialoge. Turinas Klavierquartett a-Moll op. 67 führt in eine farbenreiche, rhythmisch geprägte Klangwelt Spaniens. Klavierquartett Nr. 1 B-Dur, komponiert von der französischen Komponistin Mel Bonis, eröffnet eine selten zu hörende, impressionistisch gefärbte Klangsprache. Um 20.00 Uhr folgt mit Die Zusammenkunft (Berlin) eine junge, aufstrebende Jazzformation aus vier Musikern der Berliner Szene.

Mo, 17. August 2026 | 20.00 Uhr
DIE ZUSAMMENKUNFT (Berlin)

 

Line-up Gabriel Rosenbach – Trompete
Peter-Philipp Böhm – Klavier
Per Moritz Buschmann – Bass
Jonas Friese – Schlagzeug

 

Programm Blau sehen Kompositionen der Bandmitglieder und aktuelle Werke aus dem Repertoire von Die Zusammenkunft.

 

Pressetext Als zweiter Teil des Eröffnungsabends von Waaghaus wagt 2026 öffnet sich um 20.00 Uhr ein neues Klangfeld: eine junge, internationale und energiegeladene Band aus Berlin übernimmt die Bühne und führt das Publikum in eine andere musikalische Welt. Nach dem Konzert des Zürcher ALAS-Quartetts um 18.00 Uhr, das mit seinen vier jungen MusikerInnen in die Klanglandschaften von Wien bis Sevilla geführt hat, setzt Die Zusammenkunft (Berlin) den Abend fort – mit Groove, Intensität und einer unmittelbar körperlich erfahrbaren musikalischen Sprache.

 

Die Zusammenkunft vereint vier junge, zugleich bereits äusserst erfahrene Musiker der Berliner Jazzszene. Am 3. August 2025 waren Peter-Philipp Böhm, Per Moritz Buschmann und Jonas Friese bereits als Trio Lucid Fluid im Waaghaus zu erleben. Mit dem herausragenden Trompeter Gabriel Rosenbach erweitert sich diese Formation nun zum Quartett Die Zusammenkunft.

 

Ihre Musik verbindet komplexe rhythmische Strukturen mit prägnanten melodischen Linien, treibenden Grooves und grosser improvisatorischer Freiheit. Zwischen Komposition und Moment entsteht ein Klang, der sich stetig bewegt, verändert und aus der unmittelbaren Interaktion der vier Musiker seine Spannung bezieht – ganz im Sinne von Panta Rhei.

 

Mit Die Zusammenkunft haben sich die vier Musiker einen festen Platz in der deutschen Jazzszene erspielt. Regelmässig sind sie auf den Bühnen renommierter Clubs wie dem A-Trane, dem Zig Zag, dem Donau115 oder dem B-flat in Berlin zu erleben. Im Waaghaus präsentieren sie ihr aktuelles Programm «Blau sehen» und laden das Publikum ein, in ihren musikalischen Kosmos einzutauchen – voller Energie, Spielfreude und unerwarteter Wendungen im Moment des Entstehens.

Jazzlights – Nolan Quinn Quartet (Lugano)

Mein Quartet widerspiegelt die historisch etablierte Besetzung des Jazzquintetts und präsentiert Repertoires  und Spielweisen, die sich zwischen traditionellem Jazzjargon und Jazzaktualitäten mit binären Rhythmen bewegen – vom Hardbop, über die Broadway-Musik und den Blues zum Backbeat-getriebenen Jazz. Durchaus singbar, eingängig und schlicht gehalten, ruhen alle meine Kompositionen auf dem Fundament der westlichen Harmonielehre und finden ihre Reife in den hippen Interpretationen meiner Mitmusiker. Allesamt sind sie Improvisatoren, die mit ihrer Spontaneität begeistern mögen. Die Trompete selbst erlaubt mir Klangfarben und Ausdrücke verschiedenster Art – einem Growl folgt ein Cantabile, einem Sechszehntellauf eine Denkpause.

 

In der Schweiz tritt mein Jazzquartet in Klubs und Festivals, sowie an privaten Anlässen das Jahr über punktuell auf. Unsere Konzerte sollen dem Publikum einen ehrlichen Einblick in die schon seit zehn Jahren bestehenden Zusammenarbeit im Quintett einerseits und in die Persönlichkeiten der einzelnen Künstler und ihre instrumentale Raffinesse anderseits ermöglichen. Wir präsentieren also die bedeutungsvollsten Nummern unseres Stammrepertoires und fast ausschliesslich meine Eigenkompositionen, die im Livekontext ebenso wie im Rundfunk Anklang fanden.

Pauline Chenais Ausgebildet am CNSM de Paris sowie am Mozarteum Salzburg gründete Pauline Chenais 2015 das Trio Sōra, mit dem sie sich rasch international etablierte. Stets auf der Suche nach klanglicher Schönheit und getragen von einer leidenschaftlichen Energie prägt ihre musikalische Persönlichkeit maßgeblich die Interpretationen des Ensembles. Das erste, Beethoven gewidmete Dreifachalbum des Trios wurde mit großem Erfolg aufgenommen und u. a. mit dem CHOC de l’année von Classica, Top Mezzo sowie dem Titel Recording of the Year der Times ausgezeichnet. Als Preisträger bedeutender Wettbewerbe und Förderprogramme — darunter der HSBC-Preis der Académie du Festival d’Aix-en-Provence, der Parkhouse Award, die Verbier Festival Academy sowie das Borletti-Buitoni Trust Fellowship — tritt das Trio in renommierten Sälen wie der Wigmore Hall, dem Southbank Centre, der Philharmonie de Paris, dem Beethoven-Haus Bonn und dem BOZAR in Brüssel auf. Auch das Brahms-Album bestätigte diesen Erfolg und wurde vielfach ausgezeichnet. Parallel dazu verfolgt Pauline Chenais mit Motherhood, ihrem 2025 bei Le Label erschienenen Solo-Debüt, einen persönlicheren künstlerischen Weg — ein intimes musikalisches Porträt rund um Mutterschaft und weibliche Traditionslinien.

 

Marc Girard Garcia Marc Girard Garcia überzeugt durch ein Spiel von großer Präsenz, das Wärme, Intensität und erzählerische Tiefe vereint. Als Mitbegründer des Trio Zadig im Jahr 2014 prägt er entscheidend den charakteristischen Klang eines Ensembles, das heute für seine Energie und Geschlossenheit geschätzt und mit elf internationalen Preisen ausgezeichnet wurde. Mit dem Trio tritt er in bedeutenden europäischen und asiatischen Konzertsälen auf — darunter das Concertgebouw in Amsterdam, BOZAR in Brüssel, die Philharmonie de Paris, die Bridgewater Hall in Manchester, das Shanghai City Theater und die Eslite Hall in Taipeh — und ist regelmäßig bei renommierten Festivals sowie in den Medien präsent. Als Solist gab er sein Debüt in der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles sowie mit dem Brussels Philharmonic in Flagey. Die drei vielfach ausgestrahlten Aufnahmen des Trios (Mezzo, Culturebox, France Musique, RTBF u. a.) wurden von der Kritik begeistert aufgenommen. Er spielt ein Violoncello von Andrea Guarneri (um 1675) sowie einen Bogen von Victor Fétique, die ihm großzügig von der Boubo-Music Foundation zur Verfügung gestellt werden.

Originalkompositionen von Fabian M. Mueller sowie neue gemeinsame Werke von BERG und Corin Curschellas. Was entsteht, wenn alpine Volksmusik, zeitgenössischer Jazz und die unverwechselbare Stimme einer der bedeutendsten Künstlerinnen der rätoromanischen Musik aufeinandertreffen? Die Antwort darauf liefert BERG + Corin Curschellas mit ihrem Programm «Schimmer». Am Ursprung von BERG standen die alpine Herkunft dreier Jazzmusiker, ihre Verbundenheit zur traditionellen Musik und die Lust am Experiment. Aus dieser Idee entwickelte sich in den vergangenen Jahren eine eigenständige Klangsprache, die ebenso von Berglandschaften wie von den Freiheiten des modernen Jazz geprägt ist. Das Repertoire wurde mit jedem Projekt vielfältiger, weiter und imaginärer – wie ein Bergpanorama, das sich mit jedem Schritt verändert.

Unter der Leitung von Fabian M. Mueller verbindet BERG atmosphärische Klangflächen, raffinierte Harmonien und kraftvolle Grooves zu einer Musik, die zugleich geerdet und grenzenlos wirkt. Für das Programm «Schimmer» arbeitet das Ensemble mit Corin Curschellas zusammen – einer der prägendsten Stimmen der rätoromanischen Musik. Als Sängerin von außergewöhnlicher Ausdruckskraft und Wandlungsfähigkeit erweitert sie die Klangwelt von BERG um eine zusätzliche poetische Dimension. Die Verbindung aus ambientalen Klängen, jazzigen Harmonien, alpinen Klangfarben und rätoromanischem Gesang lässt musikalische Landschaften entstehen, die zugleich vertraut und überraschend wirken. Mal schimmern sie wie ein ferner Bergsee im Abendlicht, mal entwickeln sie die Kraft eines aufziehenden Gewitters. So entsteht eine Musik, die ihre Wurzeln kennt und dennoch stets neue Wege beschreitet – atmosphärisch dicht, voller Fantasie und von großer emotionaler Tiefe.

 

Corin Curschellas – Stimme, Hackbrett
Fabian M. Mueller – Piano, Synthesizer
Kaspar von Grünigen – Bass
Emanuel Künzi – Schlagzeug

Donnerstag, 20. August 2026 | 18.00
FROM GRANADA WITH LOVE

 

LINE-UP DUO ZHUNKE – Violine & Klavier
Elena Zhunke – Violine
Raissa Zhunke – Klavier

 

PROGRAMM Francisco Tárrega – Recuerdos de la Alhambra
Claude Debussy –
La fille aux cheveux de lin
La soirée dans Grenade
Golliwogg’s Cake-Walk

Manuel de Falla –
Nana (aus Siete canciones populares españolas)
Polo (aus Siete canciones populares españolas)
Danza Española (aus La vida breve)

Myroslav Skoryk – Spanish Dance (aus The Stone Guest)

Isaac Albéniz – Tango

Rodion Schtschedrin – A la Albéniz

Joaquín Turina –
Farruca
Saeta

Enrique Granados – Andaluza (aus Danzas españolas)

Pablo de Sarasate –
Romanza Andaluza
Malagueña
Zapateado
Zigeunerweisen op. 20
Carmen-Fantasie

Gaspar Cassadó – Dance of the Green Devil (Danza del Diablo Verde)

Maurice Ravel –
Pièce pour violon et piano
Habanera (Bearbeitung für Violine und Klavier)
Pièce en forme de Habanera
Tzigane

Astor Piazzolla –
Milonga del Ángel
Adiós Nonino

 

Sehnsucht, Kastagnetten, Habaneras, Malagueñas, Zapateados – kaum eine Region Europas hat die musikalische Fantasie so nachhaltig beflügelt wie Andalusien. Im Zentrum steht Granada: ein Ort zwischen Orient und Okzident, zwischen maurischem Erbe, Flamenco-Tradition und europäischer Kunstmusik.

 

Mit From Granada with Love entfaltet das Duo Zhunke eine weite musikalische Reise durch Spanien und seine künstlerischen Spiegelungen in Frankreich, Osteuropa und Südamerika.

 

Im Zentrum steht dabei nicht nur geografische Bewegung, sondern ein historischer Moment: Paris um 1900 – ein kultureller Schmelzpunkt, in dem Spanien zur Projektionsfläche europäischer Moderne wurde. Komponisten wie Debussy und Ravel begegneten dem „Spanischen“ nicht nur als exotischem Klangideal, sondern als Inspirationsquelle für eine neue, farblich differenzierte Musiksprache.

 

Claude Debussy lässt in Werken wie La soirée dans Grenade oder La fille aux cheveux de lin ein imaginäres Spanien entstehen – kein folkloristisches Zitat, sondern eine poetische Projektion von Licht, Raum und Atmosphäre. Spanien wird hier zur Klanglandschaft des Imaginären.

 

Maurice Ravel, der in engem künstlerischem Austausch mit Manuel de Falla stand, übernimmt diese Impulse und verwandelt sie in eine hochartifizielle, rhythmisch präzise und zugleich sinnlich aufgeladene Klangsprache. Falla wiederum bringt als zentrale Figur die authentische spanische Tradition in diesen Pariser Diskurs ein – eine gegenseitige Befruchtung zwischen Volksmusik, Tanzformen und moderner Komposition.

 

So entsteht um 1900 in Paris ein einzigartiges Spannungsfeld: Spanien wird nicht «zitiert», sondern neu erfunden – zwischen Realismus, Erinnerung und Imagination.

 

Ausgehend von Tárregas Recuerdos de la Alhambra entfaltet sich diese Bewegung weiter: von Debussys und Ravels Klangpoesie über Falla, Albéniz, Granados und Turina bis hin zu einer vielschichtigen spanischen Moderne, die Volksmusik, Tanz und Kunstmusik miteinander verschränkt.

 

Virtuose Werke von Sarasate zeigen die brillante Salontradition Spaniens, während Schtschedrin und Skoryk den Blick nach Osteuropa öffnen. Cassadó bringt rhythmische Urkraft und tänzerische Energie in den Abend.

 

Den weiten Bogen nach Südamerika schlagen Astor Piazzollas Tangos – dort, wo sich diese europäisch-spanische Klangwelt in neuer Form fortsetzt und verwandelt.

 

Das Duo Zhunke besteht aus den Schwestern Elena Zhunke (Violine) und Raissa Zhunke (Klavier). Beide Musikerinnen stammen aus der Ukraine und wurden an den Musikhochschulen in Lublin, Lübeck, Zürich und Basel ausgebildet. Heute konzertieren sie international in Europa, Südamerika und Japan.

 

Mit technischer Virtuosität und ausgeprägtem erzählerischem Gespür entwickeln sie eine gemeinsame musikalische Sprache, die sich zwischen Kammermusik, Virtuosität und Klangdramaturgie bewegt. Ihr Zusammenspiel zeichnet sich durch Präzision, Intensität und eine feine klangliche Balance aus.

Eine potenzielle Krise – Ignoranz – Krise wird zur fatalen Katastrophe – letzte Appelle an die Vernunft scheitern – die Apokalypse ist unumgänglich. Ein rattenschwanzartiges Muster, in dem man lieber mal nichts tut, bis es dann aber schon zu spät ist. Diese passive Wegschau-Strategie wurde uns schon des Öfteren eklatant vor Augen geführt: 1958 beispielsweise in der Parabel von Biedermann aus Max Frischs Bühnendrama Biedermann und die Brandstifter, die für die unheilvolle Fähigkeit des Menschen steht, eine erkennbar drohende Gefahr auszublenden. Dergleichen 2021 in der US-amerikanischen schwarzen Komödie Don’t Look Up, in der selbst banalste Kommunikation am menschlichen Berg der Ignoranz zerschellt, während ein rasender Asteroid die Erde zu zerstören droht. Aktuell stehen wir gerade vor einer der grössten Krisen in der Menschheitsgeschichte: die globale Erderwärmung. In punkto desaströser Hitze wirkt C.F. Ramuz’ Klimaroman Sturz in die Sonne wie ein visionärer Weckruf vor bereits 100 Jahren. Der Schauspieler Matthias Peter (Leiter der Kellerbühne St.Gallen) und Ralph Hufenus (Kontrabassist) heizen der literarischen Trouvaille noch einmal zügig ein. Der Funken ist gesprungen.

 

Szenario wie aus dem Bilderbuch Ramuz’ Buch (franz. Présence de la mort) liest sich in diesen hitzigen Tagen wie ein Spiegel im Zeitraffer: Schmelzende Gletscher, globale Waldbrände, schweizweiter Höchstwert von 39,3 °C in Genf, fast wie im Sommer 1921. Doch die Menschen am Ufer des Genfersees geniessen ihr Leben, als gäbe es wortwörtlich kein Morgen. Vor dem feuerroten Vorhang, der an das Buch-Cover der Aufmachung der 2023 brandneu erschienenen deutschen Übersetzung von Steven Wyss erinnert, präsentierten Peter und Hufenus auf der Bühne das Endspiel: Die Welt geht durch eine verderbliche Hitzewelle dahin und die soziale Ordnung gerät langsam aus den Fugen. Einer für alle und alle für einen? In der Hitze des Gefechts scheint selbst dieses traditionelle Muster dahinzuschmelzen. Geblendet von der Schönheit oder gelähmt von der Hitze prokrastinieren die Menschen und lassen die Zeit verglühen. Bald kein Gemüse mehr? Ach, wenigstens wird der Wein immer besser. Die gelesenen Worte von Matthias Peter unterstreichend, lässt Ralph Hufenus die einzelnen Bilder der Climate Fiction auf dem Kontrabass mal zupfend wie glühendes Eisen, mal als gähnende Hitze durch stöhnendes Flageolett ertönen. In künstlerischen Pausen wechseln sich Wort und Musik teils ab, teils versuchen sie sich gegenseitig den Gar auszumachen. Und spätestens bei den ersten drei Tönen von Lueget vo Berg und Tal wird folgendes klar: Hoffnung gibt es nur noch in der Höhe. Trotz der verschiedenen experimentellen Spielarten am Bass fehlte es auf melodiöser Ebene aber doch etwas an Varianz, um Ramuz’ feurigen Weckruf zu verdeutlichen.

 

Der Funken ist gesprungen Wo bleibt nun also der Fortschritt in der aktuellen Klimakrise, wenn es bald zu heiss ist, um sich überhaupt noch fortbewegen zu können? Wenn wirs doch nun endlich alle einmal sehen würden. Matthias Peter zieht dafür alle Register. Wie ein Prophet wirkend steht er in weiss gekleidet mit starker Präsenz auf der Bühne, schaut dem Publikum tief in die Augen, verliert nicht eine Sekunde den Spannungsbogen. Ein fast zerstörendes Vergnügen, seiner expressiven Stimme zuzuhören. Mit simplen, aber wirkungsvollen Gesten unterstützt er die inszenierten Charaktere und scheut sich auch nicht, zum Walking Bass das Tanzbein an einem Sonntag zu schwingen, «als es noch Feiertage gab». Dadurch lässt er nicht nur auditive Funken durch die Luft fliegen, sondern auch die, in einer Szene vorkommenden, Flugblätter, die er in Form seiner bereits vorgelesenen Seiten von der Bühne zu Boden fallen lässt. Ein performatives Hörspiel, welches wichtige Botschaften entflammt.

«EinStimmen» Workshop Körper & Stimme Unser Atemfluss wird mit Klangspiel reguliert, Entspannung und Raum der Geborgenheit wird möglich. Basale Übungen bringen uns in Kontakt mit unserem Körper und unserer Stimme, dabei schaffen wir eine Verbindung zum ureigenen Klang; es entstehen neue Resonanzräume die wir gemeinsam erkunden. Workshopinhalte:

  • Einfache Körper & Atemübungen
  • Vibrationen der Stimme im Körper spüren
  • Übungen zur Stimulation des Vagusnervs
  • Geführte Improvisationen
  • Erlernen & singen einfacher Lieder
  • Meditation

Mitnehmen: bequeme Kleidung, Yogamatte oder Tuch, wenn möglich Meditationskissen Leitung: Agnieszka Gorgon, Sängerin, Musikerin, Primarlehrerin www.agnieszkagorgon.com

Sa, 23. August 2026 | 19.00 Uhr
PURE

 

Line-up Gabriela Krapf – Stimme, Wurlitzer
Marc Jenny – Kontrabass

 

Programm Stimme und Kontrabass, Melodie und Grundton, Himmel und Erde – das Feld könnte kaum weiter gespannt sein. Die Sängerin Gabriela Krapf und der Kontrabassist Marc Jenny bewegen sich jedoch mit grosser Lust genau in diesen Zwischenräumen. Mit Charme, Offenheit und Fantasie erkunden sie ein genreübergreifendes Repertoire – simply pure. Im reduzierten Setting entsteht eine Musik der Extreme: die Suche nach der Maximalvariante im Minimalen, nach Spannung im Stillen, nach Ruhe zwischen den Polen. Die Jazzsängerin Gabriela Krapf überrascht dabei mit stilistischer Offenheit und erweitert ihr Klangspektrum am Wurlitzer. Kontrabassist Marc Jenny erforscht sein Instrument in all seinen Klangfacetten und bewegt sich souverän zwischen den Stilwelten. Gemeinsam entsteht ein konzentrierter, offener Klangraum – unaufgeregt, klar und faszinierend. PURE fliesst wie Wasser. Alles in Bewegung, alles im Übergang – Panta Rhei.

So. 23. August 2026 | 13.00
TIERGESCHICHTEN MIT MUSIK
AB 5 BIS 12 JAHRE

 

LINE-UP Joséphine François, Schauspiel
Ilaria Sieber-Pedrotti, Violine
Maria Christina Flüge-Meier, Violoncello
Boris Knorpp, Licht
Jean-Baptiste François, Kostüm

 

Programm Tiergeschichten mit Musik:ein Abenteuer – unzählige Klangfarben.
Im Rahmen des Festivals präsentiert das Ensemble ErzählArt ein Programm, das mit grosser poetischer Kraft in zwei Geschichten eintaucht: Kleiner Dodo, was spielst du? Mit viel Humor, Fantasie und Musik entführt das Ensemble ErzählArt Kinder und Erwachsene in eine zauberhafte Welt voller Neugier, Entdeckungen und Überraschungen. Gemeinsam mit der Erzählerin Joséphine François, der Geigerin Ilaria Sieber-Pedrotti und der Cellistin Maria Christina Flüge-Meier entstehen Geschichten, die berühren, zum Lachen bringen und die Vorstellungskraft beflügeln. Im Zentrum steht der Urwald-Affe Dodo, der sich in ein rätselhaftes «Dingsbums» verliebt, dessen Klang ihn völlig in Bann zieht. Seine Begeisterung führt zu Konflikten mit seiner Umgebung, die den Lärm nicht versteht. Doch als er sein geliebtes Dingsbums verliert, beginnt eine neue, stille Suche nach dem, was wirklich zählt. Der Dodo lernt dabei, wie spannend die Welt sein kann, wenn man ihr mit offenen Augen und offenen Ohren begegnet.

 

Die Inszenierung verbindet Erzählung und Musik zu einem lebendigen Bühnenraum, in dem Figuren, Klänge und Fantasie ineinanderfliessen. Die speziell ausgewählte Musik begleitet und erweitert die Erzählung von Joséphine François und öffnet einen Zugang zwischen Sprache, Klang und Vorstellung. Tiergeschichten mit Musik zeigen Figuren, die neugierig ihre Welt entdecken und dabei wachsen – berührend, spielerisch und mit grosser emotionaler Unmittelbarkeit. Die Produktion erhielt bereits in früheren Aufführungen grosses Echo beim Publikum und richtet sich gleichermassen an Kinder wie Erwachsene. Zwischen Schauspiel, Erzählkunst und Live-Musik entsteht eine poetische Klanglandschaft, die grosse und kleine ZuhörerInnen gleichermassen in ihren Bann zieht. Ein Familienerlebnis voller Wärme, Staunen und musikalischer Magie.

 

Für Kinder ab 5 Jahren – und für alle Erwachsenen, die das Staunen nicht verlernt haben.

 

Dauer 50 Minuten

Schweizer Volksmusik um 1800 – Tritonus 2025 feiert das Ensemble Tritonus sein 40-jähriges Bestehen präsentiert sein neues Programm «UNE und OBE», das die Volksmusik der unteren und oberen Gesellschaftsschichten in der Schweiz am Ende des 18. Jahrhunderts bis etwa 1820 thematisiert. In bewährter Tritonus-Tradition sind wieder zahlreiche unveröffentlichte oder schwer zugängliche Musikstücke und Lieder zu hören – eigene Bearbeitungen und Kompositionen schaffen den Bezug zu unserer Zeit.

 

Die Musik widerspiegelt in ohrenfälliger Weise die Lebenswelten der Menschen in der vor- und nachrevolutionären Zeit, die unterschiedlicher nicht sein konnten. So wechseln sich etwa wohl- klingende Hausmusik und «höfisch» anmutende Tanzmusik aus einer Berner Handschrift von 1791 ab mit ergreifenden Balladen oder einem tieftraurigen Anti-Kriegslied aus der Napoleonzeit, das von Heimweh, Tod und Desertation berichtet. Andererseits beschwören Schäferidyllen und -Lieder eine heile Welt. Diese Musik, die im feudalen barocken Frankreich ihren Anfang nahm, fand in Jean-Jacques Rousseau einen prominenten Vertreter. Heute würde er wohl als «Influencer» bezeichnet, der in der Schweiz viele «Follower» hatte. Einige Lieder jener Zeit erzählen vom Schicksal der Frauen, die zum Opfer der Doppelmoral und patriarchalen Strukturen wurden, oder von der emanzipatorischen Kraft der Aufklärung, die auch in der Schweiz zunehmend an Boden gewann. Der damals schon europaweit bekannte Pädagoge Heinrich Pestalozzi kritisierte beispielsweise offen die damaligen gesellschaftlichen Herrschafts- strukturen und setzte sich für junge Frauen mit unehelich gezeugten Kindern ein, die – derart in die Enge getrieben – zu Kindsmörderinnen wurden.

 

Auch die Hungerjahre 1816/17 im Toggenburg und der Bergsturz in Goldau von 1806 werden in zeitgenössischen Volksliedern hautnah geschildert. Diese Ereignisse dürften den Zuhörerenden in unheimlicher Weise sehr aktuell vorkommen. Die Naturkatastrophen stehen als Metaphern für die grossen gesellschaftlichen Umwälzungen, welche im Übergang um 1800 das Zerfallen der alten Ordnung einläuteten und das UNTEN und OBEN zunehmend durcheinander wirbelten. Das ganze Programm ist in sieben Themenblöcke aufgeteilt, die jeweils durch ein «Ratzliedli» (Spott- / Necklied) mit dazu passenden Strophen eingeleitet werden. Eine spannende musikalische Reise, die das heimisch Vertraute wieder fremd klingen lässt!

 

 

Felicia Kraft: Gesang, Perkussion
Urs Klauser: Schweizer Sackpfeifen, Cister
Daniel Som: Drehleier, Schalmei, Flöten, Trümpi
Lea Zanola: Hackbrett, Trümpi (Maultrommel)
Andreas Cincera: Violone
Andrea Brunner: Violine, Viola d’amore
(Michaela Walder: Stellvertretung für Lea Zanola)

 

Line-up Rosemary Yiameos – Solo-Oboe
Elena Neff Zhunke – Violine
Elisabeth Kohler – Viola
Mariann Hercegh Dumitrescu – Violoncello
Misuka Kano – Klavier

 

Programm August Klughardt: Schilflieder, fünf Fantasiestücke op. 28.
Frank Bridge: Phantasy für Klavierquartett fis-Moll.
Benjamin Britten: Phantasy Quartet op. 2.
Wolfgang Amadeus Mozart: Oboenquartett F-Dur KV 370

 

Pressetext Kammermusik für Solo-Oboe und Streicher: Wie soll das gehen bei einer Instrumentenkombination, von der über das herrliche Oboenquartett von Mozart hinaus kaum viel bekannt ist, mögen Sie sich vielleicht fragen? Und wie das geht! Im 19. und 20. Jahrhundert sind einige weitere ausgezeichnete, heute aber weniger häufig gespielte Kammermusikwerke für Oboe entstanden – zwei der wichtigsten und schönsten können in diesem Konzert entdeckt werden.

 

Passend zum Titel «Phantasy-Quartett – Von Gezeiten und Jahreszeiten» zieht sich dabei ein Gedanke durch das Programm: Alles ist in Bewegung. Schon Felix Mendelssohn Bartholdy war von der Naturlyrik im Gedichtzyklus «Schilflieder» aus der Feder von Nikolaus Lenau angetan; und auch der deutsche Komponist August Klughardt vertonte die Liebesgedichte Lenaus. Anstelle der menschlichen Stimme wie in Mendelssohns Liedern singt bei Klughardt die solistische Oboe gemeinsam mit Viola und Klavier. Die Musik zeichnet poetische Bilder von Wasser, Wind und Schilf – Klanglandschaften zwischen Gezeiten und Jahreszeiten.

 

Die zweite Entdeckung dieses Programms ist Benjamin Brittens titelgebendes «Phantasy Quartet» für Oboe, Violine, Viola und Violoncello von 1932. Mit diesem Quartett erwies Britten nicht zuletzt seinem Lehrer und Landsmann Frank Bridge seine Ehre, der mehrere Fantasien für Kammermusikbesetzungen komponiert hatte, darunter die «Phantasy» für Klavierquartett fis-Moll aus dem Jahr 1910. Gemeinsam mit Mozarts berühmtem Oboenquartett in F-Dur KV 370 entfaltet sich ein abwechslungsreiches Programm voller Fantasie, Klangfarben und musikalischer Erzählkraft. Fünf Musikerinnen, angeführt von der Solo-Oboistin des Sinfonieorchesters St. Gallen Rosemary Yiameos, laden zu einer musikalischen Reise zwischen Naturlyrik, Fantasie und Klangpoesie ein.

«Love is the answer» – zwei Ströme eine Welle! An diesem Konzert begegnen sich zwei Soloprojekte mit Herz! Georgios Mikirozis (Percussion, Stimme) & Agnieszka Gorgon (Stimme, Keys) präsentieren je einen Ausschnitt ihres Soloprogramms. Als musikalischen Leckerbissen surfen die beiden MusikerInnen auch noch auf einer gemeinsamen musikalischen Welle – Groove & Soul pur!

 

Agnieszka Gorgon – Solo «Eigenartiger Pop» Bei ihren solo Konzerten überrascht AGNIESZKA GORGON das Publikum immer wieder aufs Neue – und zuweilen auch sich selbst. Live begleitet sich die Sängerin selbst am Klavier und erweitert die Pianoklänge mit Synthesizern, Stumping-Box und auch der Kalimba. Es entsteht «eigenartiger Pop», welcher sich irgendwo zwischen Soul, Pop & House bewegt. Im September 2024 veröffentlichte Agnieszka Gorgon auf Bandcamp ihre Single «Love ist the answer», gefolgt von《Dreaming of you》im August 2025. Mit diesen musikalischen Neuheiten eröffnet die Musikerin ihren nächsten kreativen Zyklus und lädt ein in beseelte und minimale Klangwelten. https://www.agnieszkagorgon.com/

 

Georgios Mikirozis – Solo «Ambient Percussion » Seit 2024 präsentiert Georgios ein konzertantes Soloprogramm, in dem er „alte“ Liebschaften mit neu entdeckten Klängen zu einzigartigen Sets und Spielweisen verbindet. Seine Fähigkeit, verschiedene musikalische Einflüsse zu kombinieren und neu zu interpretieren, macht ihn zu einem herausragenden Künstler in der heutigen Musikszene https://www.georgiosmikirozis.com

Montag, 24. August 2026 | 21.30 Uhr
THE ROBOTS – FLOW&BEATS

 

Line-up Urs Baumgartner – Keys, Electronics
Carlo Lorenzi – Drums
Marc Jenny – Bass

 

Festival-Abschluss Afterparty

 

Programm THE ROBOTS zelebrieren «improvised electronic dancemusic» – kompromisslos, hemmungslos, doch keinesfalls anspruchslos. Improvisierte Live-Sessions mit Keys, Bass, Schlagzeug und einer Vielzahl elektronischer Klangquellen verschmelzen zu einem vernetzten Gesamtorganismus. Experimentelle Elektronik, Improvisation, Conducting-Concepts und jede Menge Groove treffen auf Sounds from Outerspace und konsequenten Four-on-the-Floor. Angelegt als ständige Entwicklung und immer überraschend entsteht Musik vollständig aus dem Moment heraus: eng, roh, direkt und voller Energie. Da gibt es nichts mehr zu diskutieren. THE ROBOTS robotern – und THE CROWD tanzt und schwitzt mit. THE ROBOTS sind ein Restrisiko für die Dancefloors dieser Welt. Oder wie O.K. Jonson, der grosse Basspapst, immer sagt: «geilgeilgeil».

Tickets bald erhältlich

WAAGHAUS WAGT 2026 – PANTA RHEI
FESTIVAL DER KÜNSTE IM SOMMER | 17. – 24. AUGUST 2026 | ST. GALLEN

Nach dem viel beachteten Start der ersten Ausgabe 2025 – begleitet von positiver Resonanz im St. Galler Tagblatt, auf St.Gallen24 sowie im Radio – kehrt Waaghaus wagt 2026 als erweitertes, vertieftes und künstlerisch nochmals verdichtetes Sommerfestival in die Mitte der Stadt zurück. Was 2025 als mutiges Pilotprojekt begann, hat sich in kurzer Zeit als neuer kultureller Fixpunkt in St. Gallen etabliert: ein offener, lebendiger Raum für Musik, Theater, Tanz und interdisziplinäre Kunst im historischen Waaghaus von 1584. 2026 setzt das Festival diesen Weg konsequent fort – unter dem Leitgedanken:

Panta Rhei – Alles fliesst Während einer Woche entstehen 25 Veranstaltungen, die das Waaghaus in einen kontinuierlichen künstlerischen Strom verwandeln: von Klassik über Jazz, Oper, Tango, Klezmer und Filmmusik bis zu Elektronik, Performance und experimentellen Formaten.
Im Zentrum steht nicht das Genre, sondern die Bewegung dazwischen – das Übergängige, das Offene, das Unvorhersehbare.

Ein Festival zwischen Musik, Theater und Performance. Waaghaus wagt 2026 erweitert seinen Fokus deutlich in den performativen Bereich:

  • Theaterproduktionen in Kooperation mit der Kellerbühne St. Gallen
  • Improvisationstheater, das Publikumsgeschichten in Echtzeit in Szene und Musik übersetzt
  • Flamenco-Abende mit internationalen KünstlerInnen aus Spanien
  • Tanz- und Performanceformate zwischen Körper, Klang und Raum
  • Kinder- und Familienkonzerte im Stadtpark unter dem Lindenbaum
  • Workshops: MalLabor, TheaterLabor, StimmWerkstatt

Das Waaghaus wird damit nicht nur Bühne, sondern Produktions- und Erfahrungsraum zugleich.

 

150 Jahre Manuel de Falla – Spanien als klanglicher Fokus Ein besonderer Schwerpunkt liegt 2026 auf Spanien und dem 150. Geburtstag von Manuel de Falla. Seine Musik verbindet Volkskultur, rhythmische Energie und europäische Moderne – und prägte Komponisten wie Ravel und Debussy nachhaltig. Im Festival wird dieses Erbe in unterschiedlichsten Formen hörbar: in Kammermusik, Tanz, Opernästhetik und zeitgenössischen Interpretationen spanischer Klangtraditionen.

 

KünstlerInnen aus Europa – lokal verankert Rund 100 KünstlerInnen aus der Schweiz und ganz Europa gestalten das Festival: aus Berlin, Paris, Barcelona, Lissabon, Wien, Kyiv, ebenso wie aus Bern, Basel, Lugano, Appenzell, Chur und St. Gallen. Trompete, Gitarre, Stimme und Klavier bilden wiederkehrende Linien durch das Programm – ergänzt durch neue Ensemblekonstellationen und spartenübergreifende Projekte.

 

Rauminstallation & Atmosphäre Das Waaghaus selbst wird Teil der Inszenierung: Im Obergeschoss entsteht eine Installation aus Wasser, Licht und textilen Materialien im spanischen Farbraum – entwickelt in Zusammenarbeit mit Forster Rohner, Yeoon, Pfefferbeere und Lena‘s Stube. Licht- und Tontechnik formen dabei nicht nur Atmosphäre, sondern werden selbst Teil der dramaturgischen Erzählung jedes Abends.

 

Ein Festival im Werden – und ein gemeinsames Projekt Waaghaus wagt 2026 ist kein abgeschlossenes Format, sondern ein Prozess. Ein Ort, an dem Kunstformen, Publikum und Stadt in einen gemeinsamen Fluss treten. Damit dieses Projekt weiter wachsen kann, braucht es auch ein wachsendes Bewusstsein für seine Unterstützung: durch Publikum, durch Interesse, durch Weitererzählen – und durch jene, die bereit sind, diesen neuen Kulturraum aktiv mitzutragen. Denn Waaghaus wagt entsteht nicht hinter verschlossenen Türen, sondern mitten in der Stadt – und nur dort, wo Menschen kommen, hören, sehen und sich einlassen.

 

 

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hi@waaghaus-wagt.ch

 

Ihre Elena Neff Zhunke,
Präsidentin des gemeinnützigen
Vereins Sinfonietta Sankt Gallen
und das Kreativ-Komitee aus
SchauspielerInnen, TänzerInnen
und anderen Kulturschaffenden
aus der Schweiz und dem Ausland.

Georgios Mikirozis
Agnieszka Gorgon
Urs Baumgartner
Marc Jenny
Marc Jenny
Marc Girard Garcia
Pauline Chenais
Elena Neff Zhunke
Raissa Zhunke
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