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Ein Sommer voller Klang, Bewegung, Licht und Begegnung: Über zwölf Wochen verwandelt sich das historische Waaghaus in St. Gallen in ein lebendiges Zentrum der Kunst. Musik, Theater, Tanz, Klangexperimente, Singer-Songwriter, elektronische Klangwelten, Filmmusik, Nachwuchstalente, immersive Formate, starke Stimmen und eine offene Atmosphäre laden zum Staunen, Entdecken und Mitfühlen ein. Freu dich auf eine vielfältige Programmreihe mit Operngala und Weindegustation, intimen Kammerkonzerten, innovativen Performances, inspirierenden Kinderworkshops, Stimmwerkstätten, Theater, Malerei und einem fröhlichen Kinderkonzert im Park. Ob bei einem Glas Wein an der Festivalbar oder beim Eintauchen in neue künstlerische Welten – dieses Festival wagt neue Wege und verbindet Menschen durch Kunst in all ihren Formen.

 

Buche jetzt den Festival-Pass zum halben Preis: Für nur 350 CHF erlebst du 22 handverlesene Veranstaltungen. Oder unterstütze uns direkt – per Einzahlungsschein oder mit einer Spende vor Ort.

 

Jeder Beitrag zählt – für mutige Kunst und ein offenes Waaghaus für alle. Danke, dass du mit uns wagst! Tickets über den Link.

 

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Ballads & more

Ballads & More mit Blues in the Night

Zwei Quartette, ein klassisches Streichquartett und ein Jazzquartett in der ebenfalls «klassischen» Besetzung mit Trompete, Klavier, Bass und Schlagzeug, bringen das Projekt Ballads & more gemeinsam auf die Bühne. Und zwar als grosses Oktett: Als gemeinsam atmendes und spielendes Ensemble, nicht als zwei Quartette aus zwei verschiedenen musikalischen Welten! Diese zu verbinden, Gegensätze zu vereinen, vermeintlich Trennendes an Traditionen oder Vorurteilen einzureissen war von jeher künstlerischer Antrieb und Credo des Appenzeller Trompeters und Komponisten Michael Neff. Sphärische Streicherpassagen kontrastieren da mit groovenden Improvisationen, verästeln und verbinden sich, inspirieren sich gegenseitig, werden zu einem neuen Ganzen, zu «Ballads & more…»

Tickets: Ballads & More

 

Elena Neff Zhunke, Violine

Gregory Gates, Violine

Ricardo Gaspar, Viola

Olya Zhukova, Violoncello

Michael Neff, Trompete,

Flügelhorn & Komposition

Ralph Hufenus, Kontrabass

Markus Bischof, Klavier

Andreas Wettstein, Schlagzeug

Is it still classical?
Jazz à la française

Claude Bolling (1930–2020) war ein französischer Jazzpianist, Komponist und Arrangeur, der für seine einzigartige Verbindung von Klassik und Jazz bekannt wurde. Mit Werken wie der berühmten Suite for Flute and Jazz Piano Trio (1975), geschrieben für den Flötisten Jean-Pierre Rampal, schuf er einen stilistischen Brückenschlag, der es klassisch ausgebildeten Musikern ermöglicht, authentisch in die Welt des Jazz einzutauchen.

Seine Musik zeichnet sich durch elegante Formen, rhythmische Leichtigkeit und charmante Improvisation aus – eine Einladung für Klassikmusiker, jazzige Freiheit zu erleben, ohne ihre musikalische Sprache zu verlassen. Der Erfolg gab ihm recht: Die Suite blieb unglaubliche 530 Wochen in den Billboard-Charts der USA und wurde zu einem weltweiten Klassiker des «Crossover»-Genres. Bolling arbeitete zudem mit Jazzgrößen wie Lionel Hampton und schrieb Musik für über 100 Filme.

Tickets: Jazz à la française

 

Mariia Berehova, Flöte
Kostya Tovstukha, Flügel
Charles de Ceuninck, Perkussion
Okeksii Beregovyi, Kontrabass

Tango Improvisationen aus St.Gallen – Musik zum Träumen und zum Tanzen

Zwischen Patagonien und Linsenbühl… bewegt sich das Café Deseado stetig von 47½°N nach 47½°S und schaut unterwegs nicht nur die Landschaft hinter Bahnhöfen genauer an. Was dabei an Klang entsteht, wird derzeit wie folgt beschrieben:
Im Café Deseado ertönt die Musik aus jenem Café, das es im Puerto Deseado, Patagonien nicht gibt. Serviert werden durchwegs Eigenkreationen – eine Mixtur, zusammengebraut aus den verschiedensten, mehr oder weniger traditionellen Stilen. Lange bevor diese Art von musikalischem Gebräu als imaginäre Folklore oder Weltmusik betitelt wurde, mag eine ähnliche Mélange an der Mündung des Río de la Plata eine Hauptzutat gewesen sein, um den Tango zu destillieren. Heute erzählt sie wortlose Geschichten aus der Pampa südlich des oberen Bodensees.

Tickets: Café Deseado

 

Julia Isa Fisch, Violine Viola
Martin Amstutz, Bandoneón
Stefan Gschwend, Gitarre

Waaghaus experiments

Condensed – Entehrung und Entrinnung

1875 in Prag (Rainer Maria Rilke, 4. Dezember) und 1875 in Ciboure (Maurice Ravel, 7. März) geboren – zwei Künstler, zwei Lebensläufe, zwei Nationen, ein Jahrgang. Zum 150. Jubiläum widmet sich dieser Abend zwei Persönlichkeiten, die mit höchster Sensibilität und unnachahmlichem Stil das 20. Jahrhundert geprägt haben. Beide verband die Kunst der Verdichtung: das Aufnehmen vielfältiger Einflüsse – aus Philosophie, Musik, Literatur, Gesellschaft – und ihre Kondensierung in etwas radikal Eigenes.

Der erste Teil, Entehrung, bringt drei frühe Dramen Rilkes auf die Bühne – Jetzt, Im Frühfrost und Höhenluft. Drei junge Frauen stehen im Zentrum, erschüttert von Schuld, Sehnsucht und Aufbegehren. Die Stücke spiegeln die gesellschaftlichen Spannungen der Jahrhundertwende, beeinflusst von Ibsen, Strindberg, Hauptmann – doch in ihrer emotionalen Tiefe blitzt bereits der spätere Lyriker auf. Dicht, kurz, klar: Diese Texte sind Kristalle einer suchenden Jugend.

Im zweiten Teil, Entrinnung, erklingt Musik – flüchtig, brüchig, unmittelbar. Der junge Geiger Orest Smovzh (Ukraine/Helsinki) spielt 50 Miniaturen für Violine solo. Dazu improvisieren Ethel Desdames und Alex Wreiman live – körperlich, sensibel, im Dialog mit dem Klang. Kerzenlicht umhüllt den Raum. In diesen musikalischen Fragmenten schwingt das späte Leben Ravels mit: Nach einem Unfall verstummte er, konnte weder Klavier spielen noch komponieren. Was bleibt, sind Erinnerungsfetzen, leere Takte – und die Frage, was Musik ist, wenn sie sich selbst nicht mehr findet.

Condensed – Entehrung und Entrinnung ist eine Einladung, zuzuhören, hinzuschauen, zu erinnern. Ein dichter Abend zwischen Sprache und Klang, Vergangenheit und Gegenwart – und eine Hommage an zwei Künstler, die das Unaussprechliche in Form gossen.

Tickets: Condensed – Entehrung und Entrinnung

 

Boglárka Horváth, Schauspiel
Matthias Peter, Schauspiel
Ethel Desdames, Tanz
Alex Wreimann, Tanz
Orest Smovzh, Violine

Waaghaus wagt – Kinder spielen Theater! Theaterlabor mit Boglárka Horváth zum Frauenstreik am 14. Juni 2025

Während die Frauen* auf den Strassen für Freiheit, Gleichheit und Sichtbarkeit einstehen, öffnen sich im Waaghaus die Türen für junge Heldinnen und Helden der Fantasie! Kinder ab 6 Jahren sind eingeladen, mit der Schauspielerin und Kunst- & Dramatherapeutin Boglárka Horváth auf eine kreative Entdeckungsreise zu gehen: In Rollen schlüpfen, eigene Geschichten erfinden, Mut zeigen und Neues wagen – im Theaterlabor wird das Waaghaus zur Bühne der Möglichkeiten! Ob leise oder laut, schüchtern oder wild – hier darfst du du selbst sein… und jemand ganz anderes werden! Gemeinsam erleben wir Abenteuer, zaubern mit Worten und erforschen, was in uns steckt. Vielleicht wirst du zur Weltraumreisenden, zum sprechenden Baum, zur Königin des Lichts oder zum unsichtbaren Freund. Alles ist erlaubt – solange es von Herzen kommt.

  • Wann? Samstag, 14. Juni 2025, von 10:00 bis 12:30 Uhr
  • Wo? Im Waaghaus St. Gallen
  • Für wen? Kinder ab 6 Jahren
  • Mit wem? Boglárka Horváth – Schauspielerin, Dramatherapeutin, Bühnenwunder
  • Infos & Anmeldung: waaghaus-wagt.ch
  • Kosten: 59.- Fr. für 2.5 Stunden inkl. Snacks.

Und abends wird’s improvisiert – und zwar waghalsig! Um 20:00 Uhr am selben Tag geht’s weiter mit «NARA – Erzähl» das Thema. «it’s all about woman». Ein interaktiver Theaterabend mit dem Publikum: Du erzählst – das Ensemble spielt! Deine Geschichte, deine Stimme, deine Bühne. Gemeinsam mit Boglárka Horváth und ihrem Team entsteht live aus euren Erlebnissen und Erinnerungen echtes Theater. Lustig, traurig, berührend – so vielfältig wie das Leben der Frauen selbst. Save the Date: 7. August 2025 11h «Ein Zimmer für mich allein». Ein besonderer Musik-Theater-Vormittag voller starker Stimmen, unvergesslicher Geschichten und klingender Porträts von Komponistinnen, Autorinnen und Künstlerinnen aus drei Jahrhunderten, die viel zu lange im Schatten standen. Mit hochkarätigen Schauspieler:innen und Sänger:innen bringen wir ihre Werke und ihr Wirken ins Rampenlicht – leidenschaftlich, poetisch, mutig. Frauen. Fantasie. Freiheit. Bühne frei für alle, die etwas zu erzählen haben.

Tickets: Theaterlabor für Kinder

Waaghaus experiments

NARA-erzähl! – interaktives Theater

«Durch das Erzählen der eigenen Geschichte findet man zur Identität, findet man seinen Platz in der Welt.» (Jo Salas, Mitbegründerin des Playback Theaters). Das Erzählen von Geschichten gehört zur Struktur des menschlichen Denkens. Diese werden für das seelische Gleichgewicht ebenso gebraucht wie für unser Verständnis von unserem Platz in der Welt. Der Mensch selbst sucht sich (seine) Geschichten, überall da, wo sie zu finden sind: im Kino, in Romanen, in Zeitungen, in Gesprächen… Und: im Theater. Denn Geschichten erzählen, Geschichten schenken – das ist es, was Theater kann; das ist es, was Theater macht. Und für keine Form des Theaterspielens gilt dies so sehr, wie für Playback Theater. Auf diesem Grundsatz basiert «NARA – Erzähl!» und wird über die Produktionszeit eine eigene Form, ein eigenes Format dazu entwickeln. So wird eine neue, dem Ensemble eigene Art des Erzählens und Spielens erarbeitet, womit einzigartige theatrale Abende geschaffen werden.

Wie kann man persönlichen Geschichten einen Raum geben und Dinge durch das kreative Spiel zum Vorschein bringen? Wie kann die Schönheit freigelegt werden, die im Rohmaterial des Lebens verborgen ist? Wie kann aus dem Leben Kunst destilliert werden? Und in die darstellenden Künste übertragen: Wie kann man das wahre Leben theatral umsetzen? Diese letzte Frage lag bereits Horváths Stück «Susto – Das Beben der Welt» zugrunde, welches im August 2023 in St.Gallen Premiere feierte. «NARA – Erzähl!» forscht nun weiter nach der Antwort. Oder Antworten. Und sucht dafür die Geschichten seines Publikums.

Tickets: NARA-erzähl!

 

interaktives Playback-Theater

Into the classic

Sleipnir – der achtbeinige

Was geschieht, wenn der Tag endet? Wenn Licht sich in Schatten verwandelt und die Welt zur Ruhe kommt – oder zu flüstern beginnt? Die Konzertreihe Nacht.musik versammelt Werke, die genau diesen Zwischenraum ausloten: Musik zwischen Klarheit und Traum, zwischen Form und Emotion, zwischen Vergangenheit und Gegenwart. Den Auftakt macht Reinhold Glières selten gespieltes Streichoktett, ein Jugendwerk voll romantischer Wärme, das in klassischer Form leuchtet, aber bereits innere Spannungen und einen großen klanglichen Atem offenbart. Ein Stück, das den Abend gleichsam öffnet – weit und weitläufig wie eine Dämmerung.

Maurice Ravels Streichquartett führt diesen Faden weiter: mit einer Musik, die sich wie Licht auf Wasser bewegt. Raffinierte Farben, rhythmische Verschiebungen und fernöstliche Anklänge lassen den Klangkörper schillern – ein impressionistischer Blick in das Unbewusste, in dem die Nacht nicht dunkel, sondern schimmernd ist. Helena Winkelmanns Sleipnir bricht diesen Zustand auf: galoppierend, wild, unberechenbar. Die Nacht als Ort des Kontrollverlusts, der Ekstase, aber auch des Übergangs in andere Welten – getragen von einem mythischen Pferd, das zwischen Leben und Tod reist.

Und schließlich Myroslav Skoryks Dyptych: ein stilles Nachbild, fast wie ein musikalisches Nachglühen. Das Lamento spricht von Verlust, aber auch von Würde – ein Nachtstück im eigentlichen Sinne: reduziert, klar, berührend. Was diese Werke verbindet, ist ihr Zugang zur Nacht – nicht als bloße Abwesenheit von Licht, sondern als ein Raum der Verwandlung. Nacht.musik macht diesen Raum hörbar.

Tickets: Sleipnir

 

Elena Neff Zhunke, Violine
Gwendoline Rouiller, Violine
Nadja Sladukhina, Violine
Orest Smovzh, Violine
Ricardo Gaspard, Viola
Jana Stojanovic, Viola
Mathias Johansen, Violoncello
Olga Zhukova, Violoncello

Loveboy and His Imaginary Friends

«Loveboy and His Imaginary Friends» ist ein einzigartiges Mixed-Reality-Bandprojekt aus der Schweiz, das einen realen Musiker und projizierte, animierte Avatare zu einer interaktiven Live-Experience verbindet. Mit einer Mischung aus Art-Pop, elektronischer Musik, Hyperpop-Elementen und Storytelling hebt das Projekt die Grenzen zwischen Konzert, Animationsfilm und Theater auf. Im Zentrum steht die Geschichte von Nicolaj Ésteban, der sich in seine Fantasiewelt und sein Unterbewusstsein flüchtet. Dort vereint er sich mit seinen imaginären Kindheitsfreunden und gründet mit ihnen eine Band. Aus dieser übergeordneten Erzählung entwickeln sich verschiedene Kapitel und Geschichten. Aktuell arbeitet die Band an ihrem zweiten Album (Smile Baby) und an einer neuen Liveshow. Für zukünftige Auftritte soll das Mixed-Reality-Konzept weiterentwickelt werden: Echte Performer*innen sollen die digitalen Avatare live während der Konzerte steuern – entweder aus dem Backstagebereich oder aus externen Studios –, um die Verschmelzung von Realität und Virtualität noch intensiver erlebbar zu machen.

Elemente aus der Gamingwelt spielen eine zunehmend wichtige Rolle im künstlerischen Konzept: Durch den Einsatz einer Game Engine entstehen animierte Figuren und visuelle Welten, die während der Show live angesteuert werden können. Auch wenn die Technologie noch nicht vollständig interaktiv integriert ist, wird sie zunehmend Teil der performativen Sprache – als Versuch, digitale Spielmechaniken, narrative Tiefe und musikalische Live-Performance miteinander zu verweben. So entsteht ein neuartiger Bühnenraum, der klassische Konzertformate spielerisch erweitert und neu denkt. loveboyandhisimaginaryfriends.com, @whatspumpin

Tickets: Loveboy and his imaginary Friends

Waaghaus experiments

Nachtgestalten

Das Theater am Tisch spannt zum ersten Mal mit Schriftsteller Jaroslav Rudiš zusammen. Dieser wiederum hat erstmals mit dem mehrfach preisgekrönten Wiener Illustrator und Comic-Zeichner Nicolas Mahler die Graphic Novel «Nachtgestalten» verfasst. Eine prächtige melancholisch-süffige Nachtgeschichte: Eine Stadt und zwei Freunde, die wissen, dass es nichts Grösseres gibt als die Wahrheit des Moments, in dem die Kneipe schliesst. Von Bier zu Bier und von Geschichte zu Geschichte treibend erzählen die beiden Nachtgestalten scharfsinnig und aberwitzig von der Tragik der Liebe, dem Wahnsinn des Lebens sowie den Spuren der Geschichte, die allem zugrunde liegt und nie ganz verschwindet.

Tickets: Nachtgestalten

 

Spiel: Oliver Losehand, Marcus Schäfer

Gitarren: Peter Lutz, Marcel Elsener

Jurek Edel animiert die
Zeichnungen von Nicolas Mahler

Pirates of Stella Vorarlberg – Film-Soundtracks für 8 Celli

Ahoi, Filmfans und Klangabenteurer! Wenn acht Cellist*innen der Privathochschule Vorarlberg in See stechen, wird das Waaghaus zum Kinoschiff – und das Cello zum Enterhaken. Unter der Leitung von Prof. Mathias Johansen kapert die Celloklasse die größten Soundtracks der Filmgeschichte und entert die Herzen im Sturm.

Von «Fluch der Karibik» bis «Blade Runner», von «Matrix» über «Star Wars» bis «Clockwork Orange» – und vielleicht sogar mit einem «unmöglichen Auftrag» in der Tasche. Diese musikalische Meuterei kennt keine Genregrenzen. Ob Sci-Fi, Action oder Abenteuer: Alles klingt besser, wenn acht Celli es spielen. Also: Augenklappe auf, Ohren gespitzt – und an Bord kommen, bevor der letzte Ton im Meer der Nostalgie versinkt.

Tickets: Piraten des Vorarlbergs

Is it still classical?

Nacht.Musik – Midnight in Paris, Musikalische Reise in die 20-er

Das Konzertprogramm «Midnight in Paris» ist von dem gleichnamigen Film von Woody Allen inspiriert – eine Zeitreise nach Paris der 20-ern. Es ist eins von acht Programmen des Zyklus «Nacht.musik», veranstalten vom Verein Sinfonietta Sankt Gallen. Das Geschwister-Duo Zhunke (Violine und Klavier) nimmt uns auf diese musikalische Reise und widmet das Konzert dem genialen geheimnis-umwobenen Komponisten Maurice Ravel zu seinem 150. Jubiläum. Im engen Kreise der Anhänger der Künstlergruppe «Noctuell», Nachtaktiven, fanden dort unzählige Uraufführungen seiner Werke statt.

Ergänzt wird das Programm durch die Miniaturen von seinem geliebten Lehrer Gabriel Faure, die Werke seines Zeitgenossen und Mentoren Claude Debussy und seiner Rivalin, viel zu früh, mit 24 verstorbenen Lili Boulanger, der ersten Frau, die den berühmten Prix du Rom gewann. Auch begegnen uns auf dieser bunten Städtereise die von den Nachtklängen inspirierte Stücke anderer Komponisten, deren Lebensweg sie nach Paris brachte und für die diese Stadt zu ihrer Muse wurde, beispielsweise Chopin und Astor Piazzolla.

Tickets: Midnight in Paris

 

Duo Zhunke
Elena Neff Zhunke, Violine
Raissa Zhunke, Flügel

Zeichenlabor

«Weltall. Meine Welt voller Wunder» Kunst-Workshop mit Irina Barbolin für Kinder, Schulklassen, Kindergärten – und wagemutige Erwachsene. Wieviel Mut braucht es, um in eine Rakete zu steigen? Um loszufliegen – in den Sternenhimmel, in die eigene Fantasie, ins große Unbekannte? In diesem farbenfrohen Workshop entdecken wir unser eigenes Weltall. Wir fragen: Was habe ich mich in dieser Woche gewagt? Und: Wo liegen meine Kräfte? Vielleicht ist es schon ein Wagnis, zum ersten Mal zu malen – mit Farben, Spray und Stiften, ganz groß auf A2-Papier. Und vielleicht ist genau dort der Anfang für etwas Neues, Leuchtendes.Wir gestalten fantastische Kunstwerke auf großem A2-Format, inspiriert vom Kosmos, den Sternen – und uns selbst. Farben, Spray, Stifte: alles da! Du brauchst nur deine Neugier.
Waaghaus wagt: Wagemut. Wagnis. Weltall. Wunder. All das steckt in uns – man muss nur den ersten Schritt machen. Oder den ersten Pinselstrich. Komm vorbei – und finde heraus, wie weit deine Fantasie fliegen kann!

  • Wann: Samstag, 5. Juli 2025
  • Zeit: 9:30–12:00 Uhr
  • Ort: Waaghaus St. Gallen
  • Kosten: CHF 29.– pro Person (inkl. Material)
  • Für Kinder ab ca. 5 Jahren, Eltern, Schulklassen & kreative Erwachsene
  • Anmeldung & Infos: waaghaus-wagt.ch

Irina Barbolin unterrichtet Kinder und Erwachsene im Malen in ihrem Atelier direkt beim Schulhaus Spelterini. Sie veranstaltet jede Woche thematische Malworkshops. Ihre Schüler:innen gewannen Preise bei Herznetz Schweiz, dem Raiffeisen-Malwettbewerb, Kunst im Mühleggbahn-Tunnel und vielem mehr.

Tickets: Zeichenlabor

MOVE! Ein Kinderkonzert zum Mitmachen – für flinke Füße, große Ohren und wilde Fantasie

Hast du schon einmal Musik gehört, die deine Füße kitzelt, deine Knie wackeln lässt und plötzlich – hoppla! – deine Hände wie von Zauberhand in die Luft hebt? Nein? Dann komm in den Garten! Denn hier wartet Move! – das mitreißendste Mitmachkonzert seit Erfindung des Wackelpuddings! Camilla Steuernagel (die zauberhafte Sängerin mit dem 7. Sinn für Musik), Tatiana Zubova (Meisterin der Violine UND Viola, schneller als der Sommerwind), und Inga Piwowarska (Akkordeonakrobatin mit Klangzauberkräften) laden Kinder ab 3 Jahren und ihre Erwachsenen ein, Musik nicht nur zu hören – sondern sie zu spüren, zu tanzen, zu erfinden und zu bewegen!

Stell dir vor: Der Sturm von Vivaldi braust durch die Zweige – und du bist ein Blatt! Oder du gehst mit geschlossenen Augen durch den Garten und findest den Weg – geführt nur von Musik! Ob Bach, Volkslied, Improvisation oder Czardas – dieses Konzert wächst wie ein Baum: von leisen Wurzeln bis in die wippenden Wipfel. Und das Beste? Nichts bleibt stumm! Jeder darf klingen, flüstern, stampfen oder singen. Ein Konzert zum Sitzen, Gehen, Liegen, Lauschen – und natürlich zum Mitmachen.

  • Wann? 5. Juli, 14:30 Uhr
  • Wo? Im Stadtpark (wo die Vögel zwitschern und der Wind applaudiert) oder bei Regenwetter im Waaghaus-Wald
  • Wer? Kinder ab 3 Jahren und ihre liebsten Erwachsenen (max. 30 Personen)
  • Wie lange? Ca. 40 Minuten voller Wunder und Bewegung

 

Stimmen aus dem Publikum:
«Wir waren schon bei vielen Kinderkonzerten, aber dieses war wirklich einzigartig. Es hat alle Generationen verzaubert.» – Magdalena Sinnreich, Basel «Hand in Hand mit Fremden durch den Raum zu gehen, Camillas Stimme folgend – das ist Friedensarbeit.» – Stefanie Albrecht, Basel. MOVE! – weil Musik nicht nur in den Ohren wohnt, sondern im ganzen Körper!

Tickets: MOVE!

 

Camilla Feuernagel, Vocals
Tatiana Zubova, Violine
Inga Piwowarska, Akkordeon

Into the classic

Operngala am Morgen – «Ah, Opera!»

Ein musikalischer Vormittag im Zeichen von Puccini – mit Weindegustation in drei Gängen. Die Oper erwacht – und mit ihr ein Vormittag voller Musik, Genuss und italienischer Lebensfreude. Die Operngala am Morgen verbindet große Gefühle mit feinem Geschmack: Arien, Duette und Romanzen treffen auf eine begleitende Weindegustation in drei Akten. Im Mittelpunkt steht Giacomo Puccini – mit Highlights aus La Bohème, Gianni Schicchi und Suor Angelica. Sopran, Tenor, Violine und Klavier lassen die bekanntesten Melodien in intimer Atmosphäre neu aufleben. Zwischen den Stücken erfahren die Gäste Anekdoten über Puccinis Leben, seine Leidenschaften und die Entstehung seiner Meisterwerke. Die Musik wird begleitet von edlen Weinen: ein Weißwein zu den zarten Arien von Mimì und Musetta, ein Rotwein zu leidenschaftlichen Canzoni von Tosti und Verdi, und ein süßer Moscato zum spritzigen Finale mit Brindisi und Funiculì, Funiculà.

Instrumentale Zwischenspiele von Fritz Kreisler, Sarasate und Saint-Saëns sorgen für weitere Höhepunkte, gespielt von Elena Neff Zhunke (Violine) und Mihaela Stefanova (Klavier). Mit dabei: Tatiana Schneider (Sopran) und Ricardo Botta (Tenor) – zwei Stimmen, die Puccinis Musik zum Leben erwecken. Ein sinnlicher Vormittag zwischen Klang und Kulinarik – im Waaghaus St. Gallen. «Ah, Opera!» – Operngala am Morgen

Tickets: Ah, Opera!

 

Tatjana Schneider, Sopran
Riccardo Botta, Tenor
Elena Neff Zhunke, Violine
Mihaela Stefanova, Flügel

Jazzlights

Lucid Fluid Trio

Das Berliner Akustik-Trio «Lucid Fluid» verbindet Klarheit und Wandel: Lucid steht für Präsenz und Transparenz im musikalischen Ausdruck, fluid für ständige Bewegung und Entwicklung im Zusammenspiel. Seit ihrer gemeinsamen Studienzeit am Jazz-Institut Berlin erforschen die drei Musiker in dieser festen Besetzung die feinen Nuancen zwischen Struktur und Freiheit, zwischen Improvisation und Form.

Ein Ensemble wie gemacht für das Waaghaus wagt Festival, dessen Symbolkraft auf Bewegung und Veränderung gründet. Lucid Fluid wird mit klanglicher Tiefe und intuitivem Zusammenspiel die Räume des Waaghauses durchdringen – klar, beweglich, lebendig.

Tickets: Trio Lucid Fluid

 

Peter Reisener (DE), Klavier
Jonas Friese (DE), Schlagzeug
Per Buschmann (DE), Kontrabass

Ritratti di Signore

Der erste Blick zeigt oft nur die Oberfläche. Doch hinter dieser glänzt eine Welt – voller Poesie, Widerstandskraft und künstlerischer Vision. Dieses Konzert lädt dazu ein, genauer hinzusehen und hinzuhören: auf die Musik, die Worte und die Lebenswege von Frauen, die es gewagt haben, ihren eigenen schöpferischen Weg zu gehen – oft gegen alle gesellschaftlichen Erwartungen. Virginia Woolf forderte in ihrem berühmten Essay «Ein Zimmer für sich allein» einen Raum für das weibliche Denken, Schreiben, Komponieren. Für viele Künstlerinnen blieb das ein Traum – und dennoch existieren ihre Werke: reich an Gefühl, Form, Geist und Kraft.

Inspiriert von Gustav Klimts geheimnisvollem Gemälde «Ritratti di Signore», das heute im Museum Ricci Oddi in Piacenza zu sehen ist, hat die Sopranistin Anna Chierichetti ein besonderes Programm kuratiert. Gemeinsam mit dem Tenor Riccardo Botta, mit der Pianistin Ginerva Paniati und der Schauspielerin Michelle Steiner entsteht ein Abend zwischen Musik, Lyrik und Geschichte.

Zu hören sind Lieder, Mélodies und Art Songs von:
Fanny & Felix Mendelssohn, Clara Schumann, Josephine Lang, Pauline Viardot, Cécile Chaminade, Poldowski, Alma Mahler, Amy Cheney Beach, Florence Price, Margaret Bonds. Michelle Steiner führt durch das Konzert, liest Auszüge aus Virginia Woolfs Text – und öffnet mit ihrer Stimme das imaginäre Zimmer, in dem diese Künstlerinnen endlich gehört werden. «Ritratti di Signore» – Ein Bild. Zwei Leben. Und ein Krimi der Kunstgeschichte. Klimts Gemälde aus dem Jahr 1916/17 galt lange als typisches Damenporträt. Doch 1996 entdeckte eine junge Kunststudentin, dass sich unter dem Bild ein anderes Porträt verbirgt: eine übermalte Geliebte, vielleicht verloren, vielleicht verdrängt. 1997 wurde das Gemälde gestohlen, 23 Jahre blieb es verschwunden – bis es 2019 überraschend, fast wie ein Wunder, wieder auftauchte: versteckt in einer Wand des Museums.

«Ritratti di Signore» ist mehr als ein Bild. Es ist Symbol für das Verborgene, das Überlagerte, das Wiedergefundene wie die Musik dieser Komponistinnen, lange überhört, nun ins Licht geholt. Ein Konzert voller Intimität, Ausdruckskraft und Hommage an die weibliche Schöpferkraft – poetisch, musikalisch, zeitlos.

 

Klavier: Ginevra Paniati

Soprano: Anna Chierichetti

Tenore: Riccardo Botta

Lyrik: Michele Steiner

Trio Zadig mit Stradivadi-Klängen

Benannt nach Voltaires Figur Zadig – einem Symbol für Gerechtigkeit und Wahrhaftigkeit – transportiert das Trio aus Paris diese Werte mit jeder Note. Menahem Pressler (Beaux Arts Trio) nannte sie «das Beste, was heute spielt»! Ausgezeichnet mit 11 internationalen Preisen, gastierten sie in renommierten Sälen wie dem BOZAR Brüssel, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Shanghai City Theater, der Philharmonie de Paris und der Walt Disney Concert Hall in Los Angeles. Wir sind sehr stolz, das wir dieses international erfolgreiche Klaviertrio nun auch nach St.Gallen ins Waaghausholen konnten! Verpassen Sie nicht diese Einmalige Gelegenheit! Waaghaus wagt! Das Trio Zadig (Miclen LaiPang, Violine – Marc Girard Garcia, Cello – Guillaume Vincent, Klavier) spielt im Waaghaus Werke aus drei Jahrhunderten, die zwischen seelischem Abgrund, Revolution und Ragtime pendeln: ein musikalisches Manifest für Mitgefühl, Toleranz und den festen Glauben daran, dass Musik heilt, wo Worte nicht mehr reichen. Es nimmt sein Publikum mit auf eine Reise: vom krisengeschüttelten Russland der 1920er über die inneren Abgründe eines romantischen Genies bis hin zum jazzdurchtränkten Optimismus amerikanischer Diner-Kultur.

Den Auftakt macht Dmitri Schostakowitschs erstes Klaviertrio – ein Werk voller Weltschmerz, komponiert mit zarten 16 Jahren. 1923 – Russland taumelt zwischen Revolution und Repression, die Familie Schostakowitsch kämpft ums Überleben, der junge Dmitri schreibt Musik, die klingt, als hätte er mit dem Weltschmerz persönlich Tee getrunken. Ein einziger Satz, kurz, aber mit genug Emotion für ein ganzes Sinfonieorchester – und ein erster Aufschrei gegen das Unmenschliche. Robert Schumann, der zarte Romantiker mit Hang zur musikalischen Psychotherapie, folgt mit seinem Trio in g-Moll. 1851, kurz vor seinem Zusammenbruch. Doch statt in Selbstmitleid zu baden, komponiert er ein Werk von berührender Schönheit, voller Drama, Lyrik und Hoffnung – an seine geliebte Clara, an die Kunst, an eine Welt, in der auch gebrochene Seelen leuchten dürfen. Zum krönenden Abschluss entführt uns Paul Schoenfield mit seiner «Café Music» in ein Amerika, wo Klezmer, Jazz und Barpiano Hand in Hand tanzen. Klingt wie Spaß? Ist es auch. Aber eben auch ein musikalischer Akt der Völkerverständigung – lebensfroh, schräg, ansteckend.

Trio Zadig macht keine Weltpolitik. Aber sie zeigen: Menschlichkeit klingt. Und manchmal ist ein guter Akkord die beste Antwort auf eine kaputte Welt. Neben zahlreichen Auszeichnungen, darunter der renommierte erste Preis des «Fnapec Musiques d’Ensemble», ist das Trio Zadig assoziierter Künstler der Queen Elisabeth Music Chapel sowie Resident bei der Fondation Singer-Polignac und der Académie musicale de Villecroze. Ihre Einspielungen Something in Between, The Seasons und Orpheus wurden vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem ffff von Télérama und dem «Coup de cœur» von Classica und Le Figaro. Miclen LaiPang spielt eine «Charles Castleman» Antonio Stradivari von ca. 1707 (Leihgabe der Queen Elisabeth Music Chapel) mit einem Bogen von Dominique Peccatte. Marc Girard Garcia spielt ein Andrea Guarneri-Cello von ca. 1675 mit einem Bogen von Victor Fétique (Leihgabe der Boubo-Music Foundation).

Tickets: Trio Zadig

 

Marc Girard Garcia, cello
Miclen LaiPang, violin
Guillaume Vincent, piano

SOME THINGS FOUND AND LOST AGAIN

Dieser Abend verspricht etwas Besonderes zu werden. Als Einstieg dient die Installation Some Things Found And Lost Again, eine installative Kollaboration der Geschwister Momoko (*2002) und Elias Berthold (*2005), welche das Waaghaus als Ausgangspunkt für eine audiovisuelle Erkundung der Stadt nimmt. Schwerpunkt des Abends bildet dann das Konzert To Live, eine turbulente Reise durch dieelektrisierenden Klangwelten der jungen Künstler nevar(Elias Berthold) und ROZA (Maurice Gerosa, *2007).

 

To Live – nevar x ROZA – Konzert
Wenn sich elektronische Klanglandschaften mit organischen Texturen und cineastischer Tiefe verweben, entsteht ein musikalisches Erlebnis, das gleichermaßen berührt wie fasziniert. Die jungen Künstler nevar und ROZA schaffen in ihrer gemeinsamen Performance eine eindrucksvolle Symbiose aus akustischer Intimität und digitaler Innovation.

Ihre Musik entzieht sich gängigen Genregrenzen und öffnet Räume, in denen Atmosphäre und Emotion die tragenden Elemente sind. In einem durchkomponierten Zusammenspiel aus Field Recordings, analoger Synthese und geloopten Instrumentenklängen werden die Zuhörer:innen eingeladen, nicht nur zu hören, sondern zu fühlen – zwischen subtilen Spannungsbögen, warmen Harmonien und unerwarteten Brüchen.

Mit dieser Zusammenarbeit positionieren sich Elias Berthold und Maurice Gerosa als spannende Stimmen einer jungen, genreübergreifenden Szene, die das musikalische Experiment nicht scheut, sondern bewusst sucht. Eine Einladung zum Innehalten und Lauschen – vielschichtig, bewegend und unverwechselbar.

 

Some Things Found and Lost Again – Installation
Das Waaghaus steht umgeben vom lebendigen Treiben der Stadt. Um das markante Gebäude herum spielt sich der Alltag ab, doch das Waaghaus selbst bleibt die meiste Zeit über leer. Mithilfe von Field Recordings und Videoaufnahmen, welche auf Spaziergängen rund ums Gebäude entstanden sind, bringt die Installation Some Things Found And Lost Again das Leben von draussen nach drinnen. Eine einmalige Gelegenheit, die oft vernachlässigten, übersehenen Aspekte des Alltagslebens bewusster zu erfahren.

Some Things Found And Lost Again wurde speziell für «Waaghaus Wagt» konzipiert. In der immersiven Installation vermischen sich die stetig wechselnden, experimentellen Klänge des Komponisten Elias Berthold mit den lebhaften, leuchtenden Aufnahmen der Künstlerin Momoko Berthold.

Tickets: Something found and lost again

 

Konzert, 19:00
nevar (Elias Berthold)
ROZA (Maurice Gerosa)

 

Installation, 17:00 – 21:00
Momoko Berthold
Elias Berthold

TO LIVE x SOME THINGS FOUND AND LOST AGAIN

Dieser Abend verspricht etwas Besonderes zu werden. Als Einstieg dient die Installation Some Things Found And Lost Again, eine installative Kollaboration der Geschwister Momoko (*2002) und Elias Berthold (*2005), welche das Waaghaus als Ausgangspunkt für eine audiovisuelle Erkundung der Stadt nimmt. Schwerpunkt des Abends bildet dann das Konzert To Live, eine turbulente Reise durch dieelektrisierenden Klangwelten der jungen Künstler nevar(Elias Berthold) und ROZA (Maurice Gerosa, *2007).

 

To Live – nevar x ROZA – Konzert
Wenn sich elektronische Klanglandschaften mit organischen Texturen und cineastischer Tiefe verweben, entsteht ein musikalisches Erlebnis, das gleichermaßen berührt wie fasziniert. Die jungen Künstler nevar und ROZA schaffen in ihrer gemeinsamen Performance eine eindrucksvolle Symbiose aus akustischer Intimität und digitaler Innovation.

Ihre Musik entzieht sich gängigen Genregrenzen und öffnet Räume, in denen Atmosphäre und Emotion die tragenden Elemente sind. In einem durchkomponierten Zusammenspiel aus Field Recordings, analoger Synthese und geloopten Instrumentenklängen werden die Zuhörer:innen eingeladen, nicht nur zu hören, sondern zu fühlen – zwischen subtilen Spannungsbögen, warmen Harmonien und unerwarteten Brüchen.

Mit dieser Zusammenarbeit positionieren sich Elias Berthold und Maurice Gerosa als spannende Stimmen einer jungen, genreübergreifenden Szene, die das musikalische Experiment nicht scheut, sondern bewusst sucht. Eine Einladung zum Innehalten und Lauschen – vielschichtig, bewegend und unverwechselbar.

Tickets: To live

 

Konzert, 19:00
nevar (Elias Berthold)
ROZA (Maurice Gerosa)

 

Installation, 17:00 – 21:00
Momoko Berthold
Elias Berthold

MORILLON – No one saw it coming

Morillon formierte sich im August 2011 für die Produktion der Single Water Runs Free. Bald arbeitete man zusammen mit der Sängerin Aline Studer intensiv am ersten Programm, das 2012 zum ersten Mal erfolgreich vorgestellt wurde. Musikalisch bewegen sich die Ostschweizer Musiker mit der aargauischen Sängerin im Singer/ Songwriter Bereich, wobei Latin, Funk, Pop und Folk Elemente prominent einfliessen. Die lyrischen Eigenkompositionen, mehrheitlich von Markus Dudli stammend, erzählen allesamt kleine Geschichten, handeln von Liebe und Schmerz, Treue und Verlust und durchforschen Seele und Geist.

Am Waaghaus Festival gibt die die Band ein Revival und präsentiert ihr neues Programm No one saw it coming.

Tickets: No one Sam it coming

 

Aline Studer: Vocals
Gerd Bingemann: Keyboards, Vocals
Francesco Diomaiuta: Bass
Maurizio Grillo: Drums and Percussions
Elena Zhunke: Violine, Vocals
Markus Dudli: Guitar and Vocals

Ana Lou Album-Release «little villain in me»

Ana Lou steht für modernen Pop mit eigenem Flair. Die 18-jährige Singer-Songwriterin aus St.Gallen verbindet grosse Emotionen mit zeitlosen Melodien. In ihrem aktuellen Debütalbum «little villain in me» erzählt sie von inneren Konflikten und Selbstfindung. In der Produktion arbeitet Ana Lou eng mit Elias Berthold und Maurice Gerosa zusammen. Gemeinsam formen sie einen Sound, der ihre Texte perfekt trägt: modern und detailverliebt. Inspiriert von den ganz Grossen des Pop, bringt Ana Lou ihre eigene Handschrift in jede Zeile. Wer zuhört merkt schnell: Diese Geschichten könnten auch unsere eigenen sein.

Tickets: Ana Lou

 

Ana Lou, Vocals
Elias Berthold, Keys & Sounddesign
Maurice Gerosa, Drums & Keys

Loewe Quartett (CH)

Das Loewe Quartett wurde 2020 an der Zürcher Hochschule der Künste gegründet und gewann 2021 den 1. Preis am Kiwanis Wettbewerb der ZHdK. In kurzer Zeit konnte sich das Loewe Quartett als junges, vielversprechendes Schweizer Streichquartett etablieren und trat 2022 im kleinen Saal der Tonhalle Zürich im Rahmen der Saisoneröffnung auf. Künstlerische Impulse erhielt es u.a. von Wendy Enderle (Carmina Quartett), Thomas Grossenbacher, Alexander Sitkovetsky (Julia Fischer Quartett) und Lawrence Power. 2023 gewann das Loewe Quartett den ersten Kammermusikwettbewerb Paul Juon und wird für einen Zeitraum von drei Jahren vom Förderkreis Kammermusik Schweiz unterstützt. Livia Loewe-Berchtold und Bastian Loewe gehören zu den Gründungsmitgliedern des Loewe Quartetts. Seit 2023 spielt Juan Carlos Escobar Ossa und seit 2024 Milena Marena im Quarett. loewequartett.com

Tickets: Loewe Quartett

 

Bastian Loewe und Livia Loewe, Violine
Juan Carlos Escobar Ossa, Viola
Milena Marena, Violoncello

Nacht.Musik – Raveliade organisiert von Sinfonietta Sankt Gallen

Dieses Programm ist eine Reise durch innere und äußere Landschaften – durch Zeiten des Umbruchs, der Sehnsucht und der Leidenschaft. Ravels Klaviertrio, geschrieben am Vorabend des Ersten Weltkriegs, trägt die Zartheit des Friedens und das Beben der kommenden Katastrophe in sich. Es klingt, als würde Paris noch einmal tanzen, bevor die Welt sich verändert. Piazzollas «Cuatro Estaciones» holen uns in eine andere Stadt, eine andere Nacht: Buenos Aires. Hier pulsiert das Leben – mit Melancholie, Glut und der Eleganz des Tangos, neu erfunden für den Konzertsaal.

Schuberts «Notturno» ist ein Moment des Innehaltens – eine stille Zwiesprache mit der Dunkelheit, zwischen Trost und Trauer. Und schließlich Daniel Schnyders «Fuga Furiosa» (2024) Erstaufführung für Violine, Violincello, Klavier – ein modernes Echo all dieser Emotionen im Stil von Piazzolla – wild, mitreissend, ein musikalischer Aufschrei – und ein Ruf nach Freiheit inmitten der Ordnung. Vier Perspektiven auf die Nacht. Vier Sprachen der Seele. Ein Konzert wie ein Traum zwischen den Welten.

Tickets: Raveliade

 

Raissa Zhunke, Klavier
Elena Neff Zhunke, Violine
Pierre Deppe, Violoncello

Stimmwerkstatt mit Nathalie Maerten – waghalsig. wagemutig.

Die eigene Stimme zu finden, ist ein Akt der Befreiung. Sie zu erheben – ein Wagnis. In dieser Stimmwerkstatt mit Nathalie Maerten, Sängerin und erfahrene Vocal Coach, geht es um mehr als Technik. Es geht um Ausdruck. Um Präsenz. Um Mut. Waghalsig ist, wer seine Komfortzone verlässt. Wagemutig, wer sich zeigt, wie er ist – mit Stimme, Herz und Haltung. Ob du bereits singst oder einfach neugierig bist: Diese Werkstatt lädt dich ein, deine Stimme neu zu entdecken. Mit Atem, Resonanz, Bewegung, Gefühl und Spielfreude. Nathalie schafft einen sicheren Raum für gemeinsames Forschen, Ausprobieren, Scheitern, Lachen – und für kleine Wunder zwischen Bauch und Brustkorb.

Hier wird nicht bewertet, sondern bestärkt. Nicht angepasst, sondern entfaltet. Denn jeder Mensch hat etwas zu sagen – und jede Stimme zählt. Die Stimmwerkstatt ist Teil des Festivals «Waaghaus wagt» – ein Ort für künstlerischen Mut, für Begegnung, für den Klang der Vielfalt.

Wage dich. Zeig dich. Sing.

Tickets: Stimmwerkstatt

«Tangomania» Klassik meets Tango!

Am vorletzten Festival-Abend dürfen wir die Geigerin Elena Neff Zhunke (Sinfonieorchester St.Gallen) und den Cellisten Pierre Deppe (stv. Solocellist, Berner Symphonieorchester) begrüssen. Gemeinsam eröffnen sie den Abend mit einer Sonate für Violine und Violoncello von Maurice Ravel, die er Claude Debussy gewidmet hat. Dieses anspruchsvolle Werk, das bei seiner Uraufführung im Jahr 1922 zunächst als «Massaker» an dem Musikerdouo beschrieben wurde, zählt heute zu den bedeutendsten Werken der Kammermusik.

Im Anschluss reisen wir gemeinsam musikalisch nach Argentinien: Mit dem Werk «Le Grand Tango» von Astor Piazzolla lassen wir die leidenschaftliche, rhythmische Energie des Tangos aufleben. Piazzolla widmete dieses besondere Werk dem legendären Cellisten Mstislav Rostropovich, und es verbindet auf unverwechselbare Weise Elemente des Jazz und der Klassik. Begleitet wird das Stück von dem Akkordeonisten Ghenadie Rotari, der bereits in der Carnegie Hall, der Berliner Philharmonie, der Elbphilharmonie Hamburg und dem Musikverein Wien aufgetreten ist. Sein virtuoses Spiel wird das Publikum in seinen Bann ziehen!

Das Programm wird zudem durch zwei zeitgenössische Werke der Komponisten Volodymyr Runchak (*1960, Ukraine) «Kyrie Eleison» und St.Galler Komponisten Stéphane Fromageot (*1971) «Tangophonie» bereichert. Besonders spannend: Eines der Werke, ein Tango zu Ehren Piazzollas, wurde extra für das Trio im September 2024 komponiert!

Tickets: Tangomania

 

Elena Neff Zhunke, Violine
Pierre Deppe, Violoncello
Ghenadie Rotari, Akkordeon

Michael Neff Group feat. Nathalie Maerten

Wie fängt etwas Neues an? Oft nicht mit einem Knall, sondern mit einem leisen Ton. Einer Idee. Einem Klang, der sich langsam entfaltet. So May It Secretly Begin – der Titel eines Stücks von Pat Metheny wird zum musikalischen Leitmotiv des großen Finales von «Waaghaus wagt», dem ersten Festival der Künste im Herzen von St.Gallen. Nach über 30 Veranstaltungen – mit Musik, Theater, Kunst, Tanz, Gesprächen, Licht und viel Menschlichkeit – endet dieser Sommer nicht in Melancholie, sondern in Musik, die alles offen lässt: die Vergangenheit ehrt, die Gegenwart feiert und die Zukunft träumen lässt.

Die Michael Neff Group bringt genau diese Haltung auf die Bühne: eine Band, die sich nicht einordnen lässt, aber sofort berührt. Michael Neff an der Trompete trifft jeden Ton mit Seele und Weitblick. An seiner Seite: die brillante Sängerin Nathalie Maerten, deren Stimme zwischen Jazz, Soul und Pop tanzt. Dazu eine Rhythmusgruppe, die vor Spielfreude nur so strotzt: Andi Schnoz (Gitarre), Andy Dehner (Kontrabass), Mario Söldi (Drums) und Georgios Mikirozis (Percussion) formen gemeinsam einen Sound, der groovt, fliegt und glüht.

Diese Musik lässt sich nicht auf ein Genre reduzieren – sie erzählt Geschichten, entfaltet Stimmungen, verbindet Menschen. Ganz im Geist des Festivals: Grenzen auflösen, Räume öffnen, Toleranz feiern. So May It Secretly Begin – ein leiser Anfang für alles, was nach diesem Sommer noch kommen mag. Und ein würdiger, beseelter Abschluss für einen Festivaltraum, der Wirklichkeit wurde.

Tickets: Michael Neff Group

 

Nathalie Maerten, Vocals
Michael Neff, Trompete
Andi Schnoz, Gitarre
Andy Dehner, Kontrabass
Mario Söldi, Schlagzeug
Georgios Mikirozis, Perkussion

tickets hier bestellen CHF 30.– / CHF 10.–
Festivalpass für 22 Veranstaltungen ausgenommen Workshops CHF 350.– statt CHF 690.–
Türöffnung und Abendkasse eine Stunde vor der Veranstaltung
(Tickets über Eventfrog oder Abendkasse erhältlich)

WAAGHAUS WAGT
FESTIVAL DER KÜNSTE IM SOMMER 2025

Unsere Vision

Auf der Suche nach Außergewöhnlichem, Unbekanntem, Intuitivem, Unbegreiflichem, Unfassbarem, oft so Verwechselbarem. Nach der Antwort auf die berechtigte Frage, was war zuerst: Tanz oder Malerei, Rhythmus oder der Klang? – entstand diese Vision: Jazz, Classic, Contemporary, Elektronik, Theater, Dance, Visual, Lesungen, Podiumsgespräche, Workshops und Konzerte für Kinder und Erwachsene und sogar Kunstausstellungen im Herzen St.Gallens in einem Sommerfestival zu vereinen! Im altehrwürdigen Waaghaus anno 1584 auf dem Marktplatz mit seinem wunderbaren Konzertsaal im Obergeschoss und einer kühlen Sommerbühne im Erdgeschoss. Klingt unmöglich? Waaghaus wagt es!

 

Was erwartet dich:

Wir, St.Galler freuen uns auf die baldige Umgestaltung des Marktplatzes. Mit spartenübergreifenden Kulturveranstaltungen wollen wir dazu beitragen, das Waaghaus – das letzte Relikt des Marktplatzes aus dem Jahr 1584 – zu einem lebendigen Ort der Begegnung zu machen. Einst war es ein Handelsplatz, nun soll es zum kulturellen Wohnzimmer St.Gallens im Zeichen der WAAGE werden. Vom 7. Juni bis 7. September 2025 öffnet das Festival der Künste «Waaghaus wagt» seine Türen für alle. Hier entsteht ein Raum für die Freiheit der Kunst. Ein Ort, an dem Jazz, Klassik, Pop und experimentelle Klänge verschmelzen – begleitet von Tanz, Schauspiel und interaktiven Erlebnissen. Ein Ort der Begegnung, wo Musik zu Emotion wird, und jedes Geräusch Teil des Ganzen ist. Wo du nicht nur Zuhörer, sondern Mitgestalter bist.

Komm und erlebe ein Festival der Sinne – ein Ort, an dem Kunst und Wissenschaft Hand in Hand gehen und der kreative Funke für immer entfacht bleibt. Ein Festival, das nicht nur lauscht, sondern spürt, experimentiert und in Dialog tritt. Und «Waaghaus wagt» – wage auch dich, Teil dieses unvergesslichen Moments zu werden! Wie der Name «Waage» sagt, soll das Haus als Kulturzentrum zur ausgewogenen Partizipation verschiedener Kunstformen beitragen, wir möchten es be.Leben und be.Spielen. St.Gallen soll im Sommer nicht stillstehen – im Gegenteil:

  • Über 12 Wochen, rund 30 Abendveranstaltungen, unzählige künstlerische Erlebnisse!
  • Workshops für Kinder und Erwachsene – Musik, Tanz, Kunst, Theater
  • Musikalische Vielfalt: Klassik, Jazz, Pop, Hip-Hop, Singer-Songwriter, Elektronik
  • Innovative Formate: Lichtshows, Candlelight-Konzerte, klassische Kammermusik mit Podiumsdiskussion
  • Interdisziplinäre Begegnungen: KünstlerInnen, MusikerInnen, SchauspielerInnen und TänzerInnen arbeiten zusammen
  • Nachwuchsförderung & Talentsuche: Wettbewerbe, Musikvermittlung, Lesungen mit Musik, Förderung mit einer wertvollen Stradivari
  • Kunst & Musik im Dialog: Ausstellungen junger Talente, Kunst-Auktionen, interaktive Erlebnisse, Kooperationen mit der Gewerbeschule und lokalen KünstlerInnen
  • Interaktive Formate: Improvisation, Video-Installationen, Schauspiel und Tanz in Verbindung mit Musik
  • Schweizer MusikerInnen mit internationalem Format präsentieren, etablierte MusikerInnen aus dem benachbarten Ausland einladen, KünstlerInnen mit Beeinträchtigung eine Plattform bieten

 

Dafür brauchen wir deine Unterstützung:

Wir, Künstler:innen, freischaffende Musiker:innen und etablierte Musikerensembles aus der Region, laden St.Galler und ihre Gäste ein, mit uns diese Reise anzutreten, die zauberhafte Verwandlung des historischen Raumes in eine Allrounder-Bühne mitzuerleben, und sich auf dieses Experiment, das Festival der Künste zum Fest der Sinne zu machen, einzulassen. Was wir wollen: während des St.Galler Sommers ein Ort der Begegnung für alle Stile und Richtungen zu gestalten. Für das Experimentelle sowie geliebte Wohlbekannte, etwas, was Sie schon mal in Berlin oder Paris gesehen haben und wieder mal sehen wollten. Damit dieses Festival der Künste Wirklichkeit wird, brauchen wir Deine Unterstützung. Weil die Zeit drängt wir die aktuelle Crowdfunding-Kampagne auf WE MAKE IT, die uns ermöglicht, die nötige finanzielle Basis für den ersten Sommer zu sichern.

Mit Deiner Spende trägst du dazu bei, diesen Raum der Kunst, der Begegnung und des Experiments zu erschaffen. Stadt St.Gallen unterstützt das Projekt mit 10000.-, Metrohm-Stiftung und Rotary St.Gallen – Freudenberg geben weitere 4000.- Dafür danken wir von Herzen! Jedoch fehlen uns für die Werbung, faire KünstlerInnen-Honorare, Personal, Technik und Infrastruktur noch weitere 40000.-. Wir danken dir für die Solidarität und für deine Spende. Auch danken wir dafür, dass Du über unser Vorhaben, das Waaghaus kulturell zu beleben, weiter erzählst und den Link zu dieser tollen Crowdfunding-Plattform WE MAKE IT! mit deinen kulturinteressierten FreundInnen teilst. Waaghaus wagt – wage auch dich, das Festival zu unterstützen! Mit deinem Beitrag wirst ein Teil unseres Kreativ-Komitee! Mit herzlichen Grüssen und Vorfreude auf ein kühles St.Galler Sommer-Salon mit dem FESTIVAL DER KÜNSTE WAAGHAUS WAGT!

 

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hi@waaghaus-wagt.ch

 

Ihre Elena Neff Zhunke,
Präsidentin des gemeinnützigen
Vereins Sinfonietta Sankt Gallen
und das Kreativ-Komitee aus
SchauspielerInnen, TänzerInnen
und anderen Kulturschaffenden
aus der Schweiz und dem Ausland.

Pierre Deppe
Raissa Zhunke
Elena Neff Zhunke
Mathias Johansen
Nadia Saladukhina
Orest Smovzh
Gwendoline Rouiller
Jana Stojanovic
Olga Zhukova
Elena Neff Zhunke
Joséphine François
Mariia Berehova
Okeksii Beregovyi
Charles de Ceuninck
Kostja Tovstukha
Greg Gates
Oliver Losehand
Rainer Maria Rilke
B Horvath & M Peter
ELENA NEFF ZHUNKE
Andi Bissig
Boglárka Horváth
Nicola Graf
Katharina Schmidt
Nachtgestalten
Michael Neff
Ricardo Gaspar
Olga Zhukova
Ballads & more
marcus schaefer
Hanna Mo Krejci
Boglárka Horváth
Trio Zadig
Trio Zadig
Trio Zadig
ANDREAS WETTSTEIN
Aline Studer
Francesco Diomaiuta
Gerd Bingemann
Markus Dudli
Elena Neff Zhunke
Elena Neff Zhunke
Elena Neff Zhunke
Elena Neff Zhunke
Raissa Zhunke
Ghenadie Rotari
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Nathalie Maerten
Nathalie Maerten
Jonas Hutter
Andi Schnoz
Andi Schnoz
Mario söldi
Michael Neff
Ethel Desdames
Andi Dehner
Alex Wreiman
Ethel Desdames
Orest Smovzh
MOVE!
Matthias Peter
MOVE!
MOVE!
Loewe Quartett
Ana Lou
Elias & Momoko Berthold
Momoko & Elias Berthold
Martin Amstutz, Julia Isa Fisch, Stefan Gschwend
Martin Amstutz
Martin Amstutz
Loveboy And His Imaginary Friends
Loveboy And His Imaginary Friends
Loveboy And His Imaginary Friends
Loewe Quartett
Loewe Quartett
Maurice Gerosa
Luiz Michalits
Elias Berthold
Boglárka Horváth
Boglárka Horváth
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